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Ver­lobt und jetzt: Die­se 5 Fra­gen soll­test du unbe­dingt beant­wor­ten, BEVOR du dei­ne Hoch­zeit planst

Ver­lobt zu sein ist ein ganz beson­de­rer Moment. Es ist mehr als nur ein Ring am Fin­ger – es ist das bewuss­te Ja zu einem gemein­sa­men Leben. Doch nach der Eupho­rie und den ers­ten Freu­den­trä­nen kommt bei vie­len schnell die Fra­ge: Was jetzt?

Ich erin­ne­re mich noch genau an die­sen Moment bei uns. Die Freu­de war rie­sig, der Moment emo­tio­nal – und gleich­zei­tig rausch­te mein Kopf sofort los: Ideen, To-dos, Erwar­tun­gen. Zwi­schen dem Gefühl purer Lie­be und der Rea­li­tät, dass eine Hoch­zeit geplant wer­den muss. Und obwohl ich als Hochzeits­planerin eini­ges an Erfah­rung mit­brin­ge, war die­se neue Rol­le als Braut etwas ganz ande­res.

Ver­lobt sein – und das bewusst genie­ßen

Was ich gelernt habe: Man muss nicht sofort in den Pla­nungs­mo­dus ver­fal­len. Es darf eine Pha­se geben, in der ihr ein­fach nur die­ses „Wir hei­ra­ten wirk­lich!“ fei­ert. Ohne Pin­te­rest, ohne Gäs­te­lis­te. Nur ihr zwei – und viel­leicht ein gutes Glas Sekt. Die­se Zwi­schen­zeit hat eine ganz eige­ne Magie, und ich bin froh, dass ich sie nicht über­sprun­gen habe.

Vie­le Paa­re (mich ein­ge­schlos­sen) füh­len sich schnell unter Druck gesetzt: Save the Date-Kar­ten, Loca­ti­on-Suche, Bud­get­pla­nung. Aber ganz ehr­lich? Die­se ers­ten Tage oder Wochen nach der Ver­lo­bung sind viel zu wert­voll, um sie sofort mit Dead­lines zu fül­len. Ich habe mir bewusst Zeit genom­men, die Emo­tio­nen wir­ken zu las­sen – und das wür­de ich jedem emp­feh­len.

Quick-Start in die Hochzeits­planung: Fra­gen, die wirk­lich zäh­len

Bevor wir rich­tig gestar­tet haben, haben wir uns Zeit genom­men, um über das zu spre­chen, was uns wirk­lich wich­tig ist. Kei­ne Check­lis­ten, kei­ne Must-haves – son­dern ech­te Fra­gen, die hel­fen, den Kern eurer Hoch­zeit zu fin­den:

  • Wie wol­len wir uns an unse­rem Hoch­zeits­tag füh­len?
  • Was ist uns als Paar beson­ders wich­tig?
  • Wie möch­ten wir Zeit mit unse­ren Gäs­ten ver­brin­gen?
  • Was wol­len wir auf kei­nen Fall?
  • Wel­che Her­aus­for­de­run­gen sehen wir schon jetzt?

Die­se Gesprä­che waren nicht nur hilf­reich, sie haben uns auch näher zusam­men­ge­bracht. Sie waren wie klei­ne Date-Nights – nur mit dem Fokus auf unse­re Zukunft.

Ant­wor­ten für den Start in die Hochzeits­planung, die gar nicht so ein­fach sind

Na, wisst ihr schon, was euch wich­tig ist? Habt ihr die Fra­gen für euch ganz indi­vi­du­ell als Paar abge­ar­bei­tet? War die Beant­wor­tung der Fra­gen für euch genau­so schwie­rig wie für mich? Damit ihr euch viel­leicht ein wenig bes­ser auf die Beant­wor­tung ein­las­sen könnt, gebe ich euch hier ein Bei­spiel aus mei­ner Hochzeits­planung.

Für uns war rela­tiv schnell klar: Wir wol­len Zeit für unse­re Gäs­te. Ech­te Gesprä­che, ech­te Momen­te – nicht nur ein Hän­de­druck beim Gra­tu­lie­ren. Des­halb fei­ern wir ein gan­zes Hoch­zeits­wo­chen­en­de mit unse­ren Liebs­ten. Und haben bewusst ent­schie­den, eine klei­ne­re Run­de ein­zu­la­den. Auch die Pla­nung selbst soll­te kein Stress­pro­jekt wer­den. Wir haben fixe Aben­de ein­ge­führt, an denen wir uns Zeit neh­men, über unse­re Hoch­zeit zu spre­chen – ohne Ablen­kung. Die­se klei­nen Ritua­le hel­fen enorm, um nicht in den Pla­nungs­stru­del zu gera­ten. Auch wenn die­se zuge­ge­be­ner­ma­ßen nicht immer ganz so gut und regel­mä­ßig funk­tio­nie­ren, wie ich das ger­ne hät­te.

Per­spek­ti­ven­wech­sel: Von der Hochzeits­planerin zur Braut

Als Hochzeits­planerin ken­ne ich vie­le Abläu­fe, Anbieter*innen, For­ma­te. Ich habe schon so vie­le wun­der­vol­le Hoch­zei­ten beglei­tet. Und trotz­dem: Die­se Rol­le als Braut ist eine ganz ande­re. Viel emo­tio­na­ler, viel per­sön­li­cher. Und genau des­halb ver­ste­he ich jetzt noch bes­ser, wie viel Druck und wie vie­le Erwar­tun­gen auf Paa­ren las­ten kön­nen.

Ich wün­sche mir, dass mehr Paa­re sich die Zeit neh­men, wirk­lich rein­zu­spü­ren, was sie möch­ten – abseits von Nor­men, Pin­te­rest-Bil­dern und gut gemein­ten Rat­schlä­gen. Denn am Ende geht es nicht dar­um, wie per­fekt eine Hoch­zeit aus­sieht. Son­dern wie sie sich anfühlt — auch wenn sich dies im All­tag nicht immer so anfühlt.

In die­sem Sin­ne wün­sche ich euch einen schö­nen Start in die Ver­lo­bungs­zeit!

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Hier findest du alle weiteren Beiträge rund um die Hochzeitsplanung. Wenn du die Inhalte lieber anhören möchtest, kein Problem! Hör doch bei meinem Podcast A Wedding Planner`s Wedding rein!